wie ich arbeite..
ich glaube nicht daran, dass coaching eine methode ist, die man auf menschen anwendet. ich glaube daran, dass jeder mensch bereits alles in sich trägt - und manchmal braucht es jemanden, der die richtigen fragen stellt. und wirklich zuhört.
meine arbeit ist das ergebnis aus zertifizierten ausbildungen, eigener forschung - und meiner eigenen erfahrung mit CFS/ME und high-functioning burnout. theorie und praxis sind für mich dasselbe.
das st. galler coaching modell®
das st. galler coaching modell®
die grundlage meiner arbeit ist das st. galler coaching modell - ein wissenschaftlich validiertes, systemisches coaching-modell das in der schweiz entwickelt wurde und international anerkannt ist.
es arbeitet nicht mit symptomen. es arbeitet mit dem, was wirklich dahinter steckt.
das modell betrachtet den menschen als ganzes system und in seinen systemen - mit werten, zielen, mustern, geschichte und körper. statt oberflächliche verhaltensänderungen zu trainieren, suchen wir gemeinsam nach den tieferen ursachen: welcher wert wurde verletzt? welches muster schützt dich - und kostet dich gleichzeitig energie?
veränderung die hält, beginnt immer innen.
nervous system work & polyvagaltheorie
dein nervensystem entscheidet, ob veränderung möglich ist - lange bevor dein kopf mitredet.
die polyvagaltheorie (entwickelt von dr. stephen porges) erklärt, warum wir in stressigen phasen nicht einfach "entspannen" können: unser nervensystem ist darauf ausgelegt, uns zu schützen. chronischer stress, burnout oder trauma halten das system in einem dauerzustand der alarmbereitschaft - auch wenn die äussere bedrohung längst weg ist.
in meiner arbeit bedeutet das: wir beginnen beim körper. wir lernen, das nervensystem zu regulieren - nicht als technik, sondern als echte innere sicherheit. erst wenn der körper weiss dass er sicher ist, kann echte veränderung geschehen.
somatic coaching
der körper weiss oft, was der kopf noch nicht zugeben will.
somatic coaching bedeutet: wir beziehen den körper aktiv in den coaching-prozess ein. nicht als symptomträger, sondern als informationsquelle. verspannungen, erschöpfung, das gefühl von schwere - das sind keine fehler. das sind signale.
durch gezielte körperorientierte impulse, atemarbeit und aufmerksamkeit für körperliche empfindungen öffnen sich manchmal in minuten dinge, für die gesprächsbasiertes coaching stunden braucht
identity work
echte grenzen kommen nicht aus techniken. sie kommen aus dem wissen, wer du bist.
identity work bedeutet: wir schauen auf die rollen die du trägst, die erwartungen die du verinnerlicht hast, die glaubenssätze die du für die realität hältst - und fragen: was davon bist wirklich du? und was hast du irgendwann gelernt, um zu überleben?
wenn du weisst, was dir wirklich wichtig ist - welche werte du lebst, wenn niemand zuschaut - dann verändern sich grenzen, entscheidungen und beziehungen von innen heraus. ohne kraftaufwand.
meine eigene erfahrung
ich habe selbst mit CFS/ME und high-functioning burnout gelebt. ich weiss wie es ist, zu funktionieren während der körper längst aufgehört hat mitzuspielen. ich weiss wie es ist, nicht mehr zu wissen wer man ist.
das macht mich nicht zur expertin für deine geschichte. aber es bedeutet: ich verstehe, was du meinst - auch wenn du keine worte dafür findest.